Bildungszentrum Lohana Berkins -Educación Popular-

Aus der Migrant*innenperspektive für andere Migrant*innen und für die gesamte Gesellschaft

Stell dir vor, ...
Wir sind ein Bildungszentrum von und für Migrant:innen in Berlin, das auf die Perspektiven der Educación Popular setz. Wir schaffen einen Raum für die Entwicklung von Werkzeugen, mit denen wir uns aktiv in das politische Leben dieser Gesellschaft einbringen können. Wir wollen unsere Lebensbedingungen als Migrant:innen verbessern und Perspektiven der Organisation und des Kampfes aus unseren Gebieten einbringen.
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Impressionen

Was Deine Finanzierung bewirken kann
Im Laufe unseres ersten Jahres konnten wir schon vielen Migrant*innen helfen, Deutsch zu lernen und ihre Arbeitsrechte zu verstehen. Jetzt brauchen wir Deine Hilfe, um weiter wachsen zu können und professioneller zu werden.
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Das Team
  • Aquarela Padilla

    Koordinatorin

  • Dario Farcy

    Koordinator


Wirkungsziele
Vor einem Jahr haben wir das Bildungszentrum Lohana Berkins ins Leben gerufen, um auf zwei der wichtigsten Bedürfnisse der migrantischen Community in Berlin zu reagieren: Deutsch sprechen zu können und ihre Rechte zu kennen. Wir kannten diese Bedürfnisse aus eigener Erfahrung, denn die Migration stellt uns vor große Herausforderungen; sie fordert uns heraus, unsere Meinung zu äußern, die aktuellen Situationen und die Dynamiken Berlins zu verstehen und unsere Rechte am Arbeitsplatz zu verteidigen.
 
Im Laufe des vergangenen Jahres haben wir für die Community verschiedene Kurse und Workshops zur politischen Diskussionen auf Deutsch, zu Arbeitsrechten, Klimagerechtigkeit und dem Recht auf Stadt angeboten. Das war möglich dank einem pädagogischen, einem Kommunikations- und einem Koordinationteam, die sich alle den methodischen und pädagogischen Grundlagen der Educación Popular* verpflichtet fühlen. So schaffen wir in Berlin eine völlig neue Form pädagogischer Arbeit, die auf unseren eigenen Erfahrungen mit Prozessen der Educación Popular in Lateinamerika basiert.
Durch die Planung und Entwicklung unserer pädagogischen Praxis, einschließlich partizipativer Dynamiken, demokratischer und versammlungsbasierter Entscheidungsstrukturen, Theater der Unterdrückten, nicht-autoritärer Unterrichtseinheiten, Reflexionsräumen und der Zusammenarbeit mit ähnlichen Projekten in Berlin, haben wir mehr als 100 Menschen erreicht und zu einer Lerngemeinschaft gemacht.

Heute stehen wir vor der Notwendigkeit unsere Arbeit zu professionalisieren und dieses Projekt, das als Träumerei begann und heute zu einer wichtigen Referenz für die migrantische Community in Berlin geworden ist, zu konsolidieren. Unsere Kurse sind (ein Glück!) sehr gefragt. Aber wir müssen die räumlichen Bedingungen verbessern sowie die Arbeitsbedingungen derjenigen, die zum pädagogischen und zum Koordinationsteam gehören, um mehr Kurse eröffnen und so immer mehr Menschen zu ermöglichen, ihre Lebensbedingungen in Berlin mit unserer Hilfe zu verbessern.
Mit Deiner Hilfe werden wir in der Lage sein, mehr Migrant*innen zu erreichen, die an Educación Popular interessiert sind und an einem Bildungsraum teilhaben wollen, der ihren Bedürfnissen entspricht. Natürlich werden wir Dich über alle Fortschritte, die wir dank Deines Mitwirkens erzielen, auf dem Laufenden halten. Bildung war, ist und wird immer der Weg sein, um eine gerechte, respektvolle und fürsorgliche Gesellschaft zu schaffen. Denn wie Paulo Freire sagte: „Bildung verändert die Welt nicht, sie verändert die Menschen, die die Welt verändern werden.“
 
*Educación Popular: Ist ein politisch-pädagogischer Prozess, bei dem Wissen kollektiv geschaffen wird und beinhaltet nicht-akademische Methoden, die mit den Lebenserfahrungen der Teilnehmenden verbunden sind. Der Ansatz ist seit den 1960er Jahren in den sozialen Bewegungen Lateinamerikas präsent. Einer seiner wichtigsten Theoretiker war Paulo Freire.
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Dokumente
  • Erste Jahr Report

    10.10.2023


Weitere Informationen
  • Firmensitz:   Leipzig
  • Gründungsjahr:   2021
  • Mitarbeiter:   16
  • Jahresbudget:   130000